Deutsches Rotes Kreuz
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Alice DSL

Die Geschichte der Schnelleinsatzgruppe


Von der Radlergruppe über den Schnelleinsatzzug zur Schnelleinsatzgruppe.
S.E. Zug
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Wimpel

1927 - Die Radfahrerkolonne

Die Frauen und Männer des Vaihinger Roten Kreuzes wußten schon immer, daß eine optimale Organisation die Voraussetzung für einen schnellen und erfolgreichen Einsatz ist. So schenkte man der Alarmierung der Helfer besondere Beachtung. Dabei konnte man selbstverständlich nur die damals zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen. Als die Kolonne gegründet wurde, gab es in Vaihingen 76 Telefonanschlüsse, über Funkgeräte verfügte man nicht. Man veröffentlichte deshalb in der Filderzeitung die Namen der Helfer mit den Telefonanschlüssen, über die sie zu erreichen waren.
1921 gibt dann der Gemeinderat seine Zustimmung, daß nicht nur die Feuerwehr, sondern auch die Sanitätskolonne mit einem besonderen Pfeifton durch die Dampfsirene der Brauerei alarmiert werden kann.
1927 setzt man dann zum ersten Mal die Radfahrerabteilung ein, um die Helfer an den Einsatzort zu rufen. Bei einer großen Übung an der Straße von Rohr nach Musberg wird das Funktionieren dieser Methode erfolgreich unter Beweis gestellt. Bereits 15 Minuten nach Auslösen des Alarms sind schon 22 Mann am Sammelplatz. Um dies noch zu verbessern, werden ein Jahr später für die Radfahrer Alarmhupen angeschafft.

1952 - Der Schnelleinsatzzug

Als sich nach dem zweiten Weltkrieg Vaihinger Frauen und Männer zusammenfinden, um im Zeichen des Roten Kreuzes anderen zu helfen, gründet man 1952 den Schnelleinsatzzug. Er besteht zunächst aus 8 Helfern, einem privateigenen PKW und vier Krafträdern, die ebenfalls den Mitgliedern gehören.

In vielen freiwilligen Arbeitsstunden wurden Anhänger gebaut, die mit den erforderlichen Rettungsgeräten ausgestattet waren. S.E. Zug S.E. Zug

An verkehrsreichen Wochenenden war der Schnelleinsatzzug mit bis zu sechs Fahrzeugen, inzwischen Organisationsfahrzeuge, auf der Autobahn in Bereitschaft.

S.E. Zug Auch bei vielen anderen Großveranstaltungen im Großraum Stuttgart sind die schnellen Vaihinger Helfer gefragt. Aus dem Vaihinger Schnelleinsatzzug entwickelte sich später der Sanitätszug Stuttgart II. Nach der Umgestaltung des Katastrophenschutzes, die Sanitätszüge wurden in Einsatzeinheiten umgewandelt, wird der San-Zug II aufgegeben. Die Helfer werden entweder in der SEG, der erweiterten SEG oder in einer Betreuungs- und Verpflegungsgruppe eingesetzt.

Die Schnelleinsatzgruppe

Ende der 80er Jahre wurden unter den Kreisbereitschaftsführern Theis und Schmidt die Schnelleinsatzgruppen in ihrer heutigen Form vorgestellt.